Bürofläche vermieten in Hamburg:
Informationen für Vermieter

In Hamburg fehlt es nicht nur an Wohnungen, sondern auch an Büroflächen. Das geht aus einem aktuellen Gutachten des Spitzenverbands der Immobilienwirtschaft ZIA hervor. Für Besitzer von Gewerbe­immobilien lohnt es sich daher zurzeit besonders, ein Büro in Hamburg zu vermieten. Was es dabei alles zu beachten gilt und wie die Hansestadt in wirtschaftlicher Hinsicht aufgestellt ist, verraten wir hier.

Aktuelle Entwicklung des Gewebeimmobilienmarktes in Hamburg

In Hamburg werden Büros und Lagerflächen knapp. Denn mit fast zwei Millionen Einwohnern ist die Hansestadt nicht nur die beliebteste deutsche Großstadt und damit als Wohnort ausgesprochen begehrt. Die Elbmetropole ist auch ein attraktiver Standort für die Ansiedlung von Unternehmen. Aus diesem Grund ist auch die Nachfrage nach repräsentativen Büroflächen in Hamburg so hoch wie nie, weshalb sich die Suche nach einem geeigneten Office oft schwierig gestaltet. Insbesondere große, zusammenhängende Büroflächen sind in Hamburg sehr schwer zu bekommen.

Wie sieht der Markt für das Mieten von Büros in Hamburg aus?

Der Markt für das Mieten von Büros in Hamburg gilt als Vermietermarkt, da die Nachfrage nach modernen Büros ist in der Hansestadt ungebrochen hoch ist. Nach Rekordwerten im Jahr 2017 sank der Lehrstand imJahr 2018 laut dem Immobiliendienstleister Colliers International weiter auf 3,6 Prozent. Zuletzt betrug die Summe der kurzfristig verfügbaren Flächen lediglich 488.000 Quadratmeter. Besonders drastisch reduzierte sich der Leerstand in der Innenstadt. Den Prognosen der Experten zufolge ist auch in Zukunft mit einer sinkenden Leerstandsquote zu rechnen.

Welche Branchen sind in Hamburg ansässig?

Neben dem Hamburger Hafen als Top-Arbeitgeber, gibt es in Hamburg außerdem zahlreiche renommierte Großverlage wie beispielsweise den Axel-Springer-Verlag. Auch namhafte Unternehmen wie der Konsumgüterkonzern Beiersdorf AG sind in der Elbmetropole angesiedelt. Die Stadt ist geprägt vom Dienstleistungssektor, in dem rund Dreiviertel aller Beschäftigten tätig sind. Zu den führenden Branchen zählen neben den Bereichen Hafen und Logistik auch die Luftfahrtindustrie, die Forschungs- sowie die Medien- und IT-Branche.

Welche Stadtteile sind in Hamburg für die Vermietung von Büros besonders gefragt?

Besonders beliebte Büroflächen jeglicher Größenordnung und Preisvorstellung befinden sich vor allem in den Lagen City, City-Süd, HafenCity, Eimsbüttel, St. Georg, St. Pauli, Altona, Bahrenfeld, Wandsbek und Harburg. Beliebte Lagen für Industrie- und Logistikflächen in und um Hamburg sind beispielsweise Altenwerder, Billbrook, Hafen, der Hamburger Westen, Harburg, Norderstedt, Waltershof sowie Rade und Neu Wulmstorf.

Wie hoch sollte man den Mietpreis für Büroräume in Hamburg ansetzen?

Laut Statista lag die durchschnittliche Monatsmiete für Büros in Hamburg im vierten Quartal 2018 bei 15,80 Euro pro Quadratmeter. Hier sind alle Durchschnittsmieten auf einen Blick:

Hafen City
20,30 Euro / m²
City
20,20 Euro / m²
Alter West
19,90 Euro / m²
Hafenrand
19,50 Euro / m²
St. Pauli
18,00 Euro / m²
St. Georg
14,60 Euro / m²
Altona
14,10 Euro / m²
Hamburg Ost
13,90 Euro / m²
Eimsbüttel
13,80 Euro / m²
Bahrenfeld
13,50 Euro / m²
City Süd
13,00 Euro / m²
City Nord
12,70 Euro / m²
Barmbek
12,40 Euro / m²
Eppendorf
12,10 Euro / m²
Wandsbek
11,70 Euro / m²
Harburg
11,20 Euro / m²
Hamburg West
10,50 Euro / m²
Am Flughafen
9,60 Euro / m²

Wie findet man neue Mieter für seine Offices?

Leerstand ist niemals profitabel und in einer Stadt wie Hamburg zudem völlig unnötig. Denn der Bedarf an attraktiven Büroflächen ist in der Hansestadt immens. Vermieter können ihre verfügbaren Büroflächen kostenlos auf Online-Portalen wie shareDnC oder Ebay Kleinanzeigen anbieten. Ein Inserat sollte möglichst viele Details zu dem Objekt enthalten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Lage des Büros

  • Gesamtfläche in Quadratmetern

  • Aufteilung der Räumlichkeiten

  • Büroausstattung

  • Sanitäranlagen

  • Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr

  • Geräuschkulisse vorhanden?

  • Möglichkeit zu gestalterischen Veränderungen

  • Monatlicher Mietpreis

Es ist natürlich auch möglich, neue Mieter mithilfe eines Immobilienmaklers zu suchen. Dies ist jedoch mit Kosten verbunden.

Alternative: Einen eigenen Coworking Space gründen

Da es viele Gründer und Startups nach Hamburg zieht, ist auch die Gründung eines Coworking Spaces eine gute Option. Das hat Vorteile für beide Seiten. Die Jungunternehmer stehen noch am Anfang ihres Business und bevorzugen bei der Wahl einer Gewerbeimmobilie möglichst viel Flexibilität. Sie profitieren zudem von den kürzeren Vertragslaufzeiten und in der Regel günstigeren Büromieten. Vermieter hingegen können ihre freien Büroflächen mit Mietern füllen und müssen auf diese Weise keinen Leerstand befürchten.Voraussetzung für einen Coworking Space eine gut funktionierende IT-Infrastruktur und voll ausgestattete Arbeitsplätze.

Nicht vergessen: Der schriftliche Gewerbemietvertrag

Wer Büros in Hamburg vermietet, muss mit dem Mieter einen schriftlichen Gewerbemietvertrag abschließen. Dieser sollte folgende Informationen beinhalten:

  • Name und Lage des Büros

  • Kosten für die Miete

  • Dauer der Vermietung

  • Kündigungsfristen

  • Einschränkungen und Sonderbestimmungen

  • Bei Langzeitvermietungen Höhe der Nebenkosten

Gut zu wissen: Im Gegensatz zur Langzeitvermietung sind beim Coworking Space die Nebenkosten bereits im Mietpreis inklusive. Außerdem sind die Kündigungsfristen in der Regel kürzer.

Kein Besteller­prinzip beim Vermieten von Büros

Wenn Vermieter für ihre Wohnflächen neue Mieter mithilfe eines Immobilienmaklers suchen, müssen letztere die Kosten für den Vermittler übernehmen. Man spricht hierbei vom sogenannten Bestellerprinzip. Bei Gewerbeimmobilien ist das genau anders herum. Hier bezahlt der Vermieter den Immobilienmakler.

Eigenbedarfskündigung

Auch bei der Eigen­bedarfs­kündigung gibt es Unterschiede. Während diese bei Wohnräumen möglich ist, gilt dies nicht für gewerblich genutzte Immobilien. Wer ein Büro vermietet, ist also an die Laufzeit des Mietvertrages gebunden.

Weitere nützliche Infos zur Bürovermietung

Vermietete Gewerbeimmobilien sind bei einem Verkauf immer wertvoller als unvermietete Flächen. Wer seine Büroräume zudem länger vermieten will, sollte, um kein Risiko einzugehen, vorab die Bonität seiner zukünftigen Mieter prüfen. Bei Umbauten am Bürogebäude muss vorher außerdem geklärt werden, ob Mieter oder Vermieter die Kosten übernehmen. Bei hohen Investitionskosten ist für beide Mietparteien ein langes Mietverhältnis sinnvoll. Bei der Vermietung von Büros muss darüber hinaus geklärt werden, wer welche Instandsetzungsarbeiten übernimmt. Normalerweise muss der Vermieter die Büroräume zum Vermieten herrichten, der Mieter ist für Schönheitsreparaturen zuständig.

Fazit: Büro vermieten in Hamburg

In Hamburg herrscht wie in nahezu allen deutschen Großstädte ein Vermietermarkt und auch in Zukunft soll die Nachfrage nach attraktiven Büroflächen ungebrochen bleiben. Eine hohe Nachfrage bedeutet wiederum steigende Mieten. Immobilienbesitzer sind daher gut beraten, leerstehende Büros in Hamburg zu vermieten. Am einfachsten und effektivsten funktioniert das über Online-Plattformen wie shareDnC.

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