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Auch in Köln steigt der Bürobedarf wie in nahezu allen deutschen Großstädten stark an. Eine gute Zeit für Immobilienbesitzer, die ein Büro in der Rheinmetropole vermieten wollen. Denn: Passende Mieter zu finden, war noch nie so leicht.

Dies bestätigt auch das aktuelle Gutachten des Spitzenverbandes der Immobilienwirtschaft ZIA. Demzufolge fehlt es in Köln neben Wohnflächen auch an immer mehr Büroräumen. Konkret bedeutet das: Bezogen auf die Büroflächen herrscht laut dem Gutachten in der Domstadt fast schon Vollvermietung.

Die Folge: Mangelt es an Büros, steigen die Mietpreise. Deswegen spricht man in Köln auch von einem Vermietermarkt. Wer also Gewerbeimmobilien besitzt, ist gut beraten, seine freien Büros in Köln zu vermieten.

Doch nicht nur die Situation am Gewerbeimmobilienmarkt spricht dafür. Der Standort Köln ist zudem für viele Unternehmen wirtschaftlich gesehen äußerst attraktiv. Nicht ohne Grund sind in der innovativen Medienstadt, der bedeutenden Versicherungsmetropole und der Wiege der Automobilindustrie zahlreiche namhafte Unternehmen angesiedelt.

Was die Domstadt darüber hinaus noch interessant macht, ist ihre besondere Lebensart. Das Kölsche Lebensgefühl wird weltweit gerühmt. Wen verwundert es da noch, dass die Stadt sogar ein eigenes Grundgesetz hat? Der nicht ganz ernstzunehmende Leitfaden regelt das Leben der Kölner und sagt gleichzeitig viel über die Frohnatur der Rheinländer aus.

Aktuelle Entwicklung des Marktes für Gewebeimmobilien in Köln

Trotz allem Frohsinn fehlt es in Köln jedoch an freien Büros ebenso wie an Lagerflächen. Denn die Domstadt hat einen Leerstand von vier Prozent. Somit herrscht hier zwar noch keine Vollvermietung, dennoch sind die Büroflächen knapp. Dass die Spitzenmieten demzufolge steigen, überrascht nicht wirklich. Für Unternehmen wird es dadurch immer schwieriger, Büros in Spitzenlagen zu mieten. Insbesondere kleinere und kostenbewusste Firmen greifen aus diesem Grund auf die Nutzung von Coworking Spaces zurück – zumindest, wenn der Flächenbedarf nur temporär besteht.

Welche Branchen sind in Köln besonders häufig vertreten?

Köln beherbergt eine Vielzahl an Global Playern wie beispielsweise den Automobilkonzern Ford, den deutschen Ablegen des internationalen Hard- und Softwareherstellers Microsoft, die Fernseh- und Radioanstalten RTL und WDR sowie die Internetanbieter NetCologne und Host Europe. Zudem bietet Köln beste Bedingungen für Startups und Gründer. Sage und schreibe 650 Jungfirmen haben ihren Sitz in der Domstadt – und es werden täglich mehr. Denn die Region fördert das junge Unternehmertum mit zahlreichen Initiativen und Programmen. Schließlich hat sich Köln auch als Messestandort einen Namen gemacht. Die Fitnessmesse FIBO ist hier ebenso zu Hause wie die führende Möbelmessen imm colonge, LivingKitchen, interzum und Orgatec.

Welche Stadtteile sind in Köln für das Vermieten von Büros besonders begehrt?

Die begehrteste Lage für Büroimmobilien erstreckt sich vom linksrheinischen Ufer bis zu den Kölner Ringen. Äußerst beliebt sind dabei die Szeneviertel Belgisches Viertel, Agnesviertel und Kunibertsviertel. Aber auch die Kölner City, der Mediapark, das Westgate, das Ring-Carré und der KölnTurm gehören zu den favorisierten Bürostandorten für Unternehmen.

Welche Mietpreise kann man für die Vermietung von Büros in Köln nehmen?

Laut dem Immobilienberater Colliers International kostet der Quadratmeter Büroraum in Köln durchschnittlich 12,90 Euro, die Spitzenmiete liegt bei 21,50 Euro pro Quadratmeter. Wer in Köln ein Büro vermieten will, richtig sich am besten nach den Mietpreisspannen der jeweiligen Stadtteile. Colliers International zufolge sehen diese wie folgt aus:

Altstadt Nord 12,50 – 22,50 Euro /m²Lindenthal12,50 - 16,00 Euro / m²
Altstadt Süd11,50 - 23,50 Euro / m²Zollstock8,50 - 12,00 Euro / m²
Deutz
15,50 - 21,50 Euro / m²Marienburg/Bayernthal10,50 - 16,50 Euro / m²
Rheinufer16,00 - 20,00 Euro / m²Rodenkirchen9,00 - 13,50 Euro / m²
Neustadt Nord11,50 - 23,50 Euro / m²Köln West8,50 - 12,50 Euro / m²
Neustadt Süd12,00 - 22,00 Euro / m²Köln Nord-West7,50 - 11,50 Euro / m²
Niehl8,50 - 12,50 Euro / m²Mühlheim8,50 - 14,00 Euro / m²
Ossendorf9,50 - 12,50 Euro / m²Kalk10,50 - 14,00 Euro / m²
Ehrenfeld/Braunsfeld9,50 - 14,00 Euro / m²Gremberghoven9,00 - 13,50 Euro / m²

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Wie finden Vermieter neue Mieter für ihre Büros?

Leerstand ist für Unternehmen immer ein Verlustgeschäft. Wer freie Büroflächen besitzt, ist daher gut beraten, diese möglichst gewinnbringend zu vermieten. Am einfachsten ist die Vermietung von Büros über Online-Portale wie shareDnC oder Ebay Kleinnanzeigen. Hier lässt sich kostenlos ein Angebot einstellen, um passende Mieter für eine Büroimmobilie zu suchen. Das Inserat sollte mindestens die folgenden Fragen beantworten:

  • Welche Lage hat das zu vermietende Büro?
  • Wie ist die Gesamtfläche in Quadratmetern?
  • Wie ist die Aufteilung der Räumlichkeiten?
  • Was beinhaltet die Büroausstattung?
  • Sind Sanitäranlagen vorhanden? Ggf. auch behindertengerecht.
  • Wie ist die Verkehrsanbindung an das Büro?
  • Ist eine mögliche Geräuschkulisse vorhanden?
  • Gibt es die Möglichkeit zu Veränderungen?
  • Welcher Preis wird für das Objekt fällig?

Im besten Fall fügen Sie Ihrer Anzeige Bilder hinzu. Schließlich möchte niemand die Katze im Sack kaufen. Alternativ zur kostenlosen Anzeige auf Online-Portalen ist es auch möglich, mithilfe eines Immobilienmaklers neue Mieter für ein Büro finden. Diese Dienstleistung ist in der Regel jedoch nicht billig.

Alternative: Eigene Büros und Arbeitsplätze im Coworking Space anbieten

Da sich viele Unternehmen keine Büros in einer repräsentativen Lage leisten können, greifen sie bevorzugt auf Coworking Spaces zurück. Denn dieses sind häufig eine günstigere Alternative zu herkömmlichen Büros. Aber auch für Vermieter kann sich diese Art der Bürovermietung lohnen. Sie finden ohne großen Aufwand neue Mieter für ihr Office, können Leerstände vermeiden und haben mehr Flexibilität, falls sie ihre Räume doch einmal selbst benötigen. Lediglich die einmalige Einrichtung von Arbeitsplätzen ist nötig. Zur benötigten Infrastruktur zählen unter anderem Empfangsräume, eine Küche, Schreibtische, Bürostühle, Drucker, Scanner, WLAN und Lounge-Ecken.

Wichtig: Der schriftliche Gewerbemietvertrag

Wer Büros in Köln vermieten will, muss einen Gewerbemietvertrag abschließen, ganz egal, ob man die freien Büroflächen an feste Mieter oder kurzfristig im Coworking Space vermieten will. Der Abschluss des Gewerbemietvertrags erfolgt in Schriftform und sollte folgende Punkte berücksichtigen:

  • Lage und Name des Offices
  • Dauer der Vermietung
  • Kosten für die monatliche Miete
  • Einschränkungen und Sonderbestimmungen
  • Bei Langzeitvermietung zusätzlich die Höhe der Nebenkosten
  • Kündigungsfristen

Im Gegenteil zu einer Langzeitvermietung sind bei der Vermietung eines Büroplatzes im Coworking Space bereits die Nebenkosten inbegriffen. Darüber hinaus sind hier oft deutlich kürzere Kündigungsfristen üblich.

Kein Bestellerprinzip beim Vermieten von Büros

Wenn Vermieter mithilfe eines Immobilienmaklers neue Mieter für eine Privatwohnung suchen, müssen die Mieter die Kosten für die Vermittlung tragen. Bei der Vermietung von Gewerbeimmobilien ist das anders, denn hier gilt das sogenannte Bestellerprinzip. Das heißt, die Kosten fallen auf den Vermieter eines Büros zurück.

Eigenbedarfskündigung

Außerdem gilt zu beachten: Wer gewerbliche Immobilien vermietet, kann seinen Mietern nicht ohne Weiteres eine Eigenbedarfskündigung aussprechen. Dies ist bei Privatimmobilien schon möglich.

Weitere Informationen zur Bürovermietung

Grundsätzlich lohnt es sich immer, ein Büro zu vermieten, denn vermietete Flächen sind beim Verkauf wertvoller als unvermietete Räumlichkeiten. Um kein Risiko einzugehen, sollten Vermieter jedoch vorab die Bonität ihr zukünftigen Mieter prüfen – insbesondere bei einer langfristigen Vermietung von Büros. Auch sollte geklärt werden, wer bei Umbauten am Bürogebäude die Kosten übernimmt. Bei hohen Investitionskosten ist für beide Mietparteien ein langfristiges Mietverhältnis von Vorteil. Bei der Vermietung eines Offices sollte zudem im Mietvertrag festgehalten werden, wer welche Instandsetzungsarbeiten übernehmen muss. Hier gilt die Faustregel: Der Vermieter muss die Büroräume zum Vermieten herrichten, der Mieter zahlt die Kosten für Schönheitsreparaturen.

Fazit: Büro vermieten in Köln

Leerstand ist niemals profitabel. Daher lohnt es sich für Besitzer von Gewerbeimmobilien immer, freie Büroflächen zu vermieten. Doch besonders in Großstädten wie Köln ist die Vermietung von Büros derzeit ein gutes Geschäft. Denn bei einem Vermietermarkt und stetig steigenden Büromieten ist ein Gewinn garantiert. Wer sein Büro in Köln vermieten möchte, inseriert seine freien Büroflächen am besten online bei Anbietern wie shareDnC. Das spart nicht nur Kosten, sondern ist zudem äußerst effizient.

 

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