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Sabine Engel hat Miomente 2010 gegründet, als sie das perfekte Geschenk für Ihren Mann suchte und einen Cocktailkurs buchen wollte. Die Angebote vor Ort wurden ihren Ansprüchen jedoch nicht gerecht, weil sie eine wirklich außergewöhnliche Bar und einen Barkeeper mit Herzblut suchte.

Daraufhin hat die 33-Jährige das Event kurzerhand selbst organisiert. Dabei wurde der ehemaligen Controllerin bewusst, dass es in diesem Bereich eine echte Marktlücke gibt. So entstand kurze Zeit später Miomente – ein Anbieter exklusiver und handverlesener Genussevents.

Wir haben mit der Gründerin über ihr Unternehmen, die größten Herausforderung in der Startphase eines Startups und die Notwendigkeit von Flexibilität – auch im Hinblick auf Büroräume – gesprochen.

Miomente

Sabine, was unterscheidet Miomente von anderen Unternehmen, die Genuss-Events anbieten?

Wir finden uns unvergleichlich, aber natürlich sehen wir auf den ersten Blick großen Wettbewerbern wie Jochen Schweizer und mydays sehr ähnlich. Am deutlichsten unterscheiden uns durch die persönliche und selektive Auswahl unserer Partner, also der Kochschulen, Weinbars, Baristas und Genussexperten, mit denen wir zusammenarbeiten.

Wir lernen alle Partner immer persönlich und vor Ort kennen. Und wenn uns eine Location oder ein Partner nicht wirklich überzeugt, dann lehnen wir ihn auch ab.

Bei uns gibt es keine Events von der Stange. Nur so können wir gewährleisten, dass unsere Events wirklich von hoher Qualität sind. Bei uns gilt die Prämisse: Wir verkaufen nur, was wir auch selbst buchen würden.

Wie ist die bisherige Resonanz eurer Kunden? Welche Erfolgsgeschichten gibt es zu erzählen?

Das mittlerweile neunjährige Bestehen von Miomente spricht sicherlich für unseren Erfolg. Kunden gefällt insbesondere, dass wir die Events in kleinen, individuellen Gruppen durchführen – und auch, dass sie handverlesen sind.

Dadurch, dass wir uns vollständig auf den kulinarischen Bereich fokussiert haben, sind wir echte Experten für Genussevents – und können Kunden individuell und persönlich beraten. Unser gesamtes Team besteht aus leidenschaftlichen Genießern und wir können uns sehr gut in die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden hineinversetzen.

Miomente

Was waren die größten Herausforderungen in der Startphase von Miomente und wie habt ihr sie gemeistert?

Das wichtigste Learning für mich war: nicht ständig etwas völlig Neues probieren, sondern mich zu fokussieren. Lieber die Baustellen reduzieren und sich auf das konzentrieren, was gut funktioniert. Man hat ständig so viele neue, tolle Ideen. Denkt man zumindest. Dabei ist es viel wichtiger, erstmal eine Sache richtig zu machen und die dann zu skalieren

Was braucht es, damit das Geschäftsmodell eines Startups langfristig funktioniert?

Während man wächst, muss der Gründer lernen, auch Verantwortung abzugeben. Für mich war es hart, die Dinge, die ich anfangs selbst gemacht habe, an Mitarbeiter zu übertragen. Die machen Sachen anders, aber eben mindestens genauso gut. Und Mitarbeiter entwickeln erst wirklich Verantwortungsgefühl und Leidenschaft für eine Aufgabe, wenn sie diese eigenverantwortlich erledigen dürfen.

Miomente

Zählt Flexibilität in Bezug auf Büroräume auch dazu?

Absolut. Gerade in der Startphase ändert sich die Mitarbeiterzahl auch mal etwas schneller und man braucht häufiger neue Büroflächen – mal größere, mal kleinere. Oder auch andere Arten von Flächen. War am Anfang ein Großraumbüro noch ideal, kann plötzlich der steigende Lärmpegel sehr vieler Leute am Telefon individuelle Büros nötig machen.

Aber grundsätzlich würde ich immer sagen: ein Startup definiert sich ja gerade durch flache Hierarchien, die vielen Diskussionen und den Teamspirit, der in einem gemeinsamen Büroraum natürlich am lebendigsten ist.

Ihr habt eure Büroräume über shareDnC vermietet. Wie seid ihr auf die Online-Plattform aufmerksam geworden und was unterscheidet sie von anderen Anbietern?

Das war eine Empfehlung eines befreundeten Gründers aus meinem Netzwerk. Mir persönlich gefiel die persönliche Betreuung bei shareDnC sehr gut, also dass jemand gekommen ist, die Räume in Augenschein genommen hat und Fotos gemacht hat. Über shareDnC haben auch immer sehr schnell neue Untermieter gefunden, die gut zu uns passten.

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