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Networking ist für die persönliche berufliche Weiterentwickling aber auch für das Weiterkommen eines jungen Unternehmens besonders von Bedeutung. Vitamin B bestimmt in vielen Fällen darüber, für wen sich Gelegenheiten ergeben um weiter zu wachsen. Ein Ort, an dem Networking fast schon von alleine umgesetzt wird sind Coworking Spaces. In Coworking Spaces treffen die verschiedensten Branchen und Menschen aufeinander, wodurch der Austausch mit den anderen Coworkern besonders interessant wird. Welche Vorteile Networking im Coworking Space mit sich bringt und wie man mit den eigenen Skills dabei punkten kann, wird im Folgenden näher erläutert.

Was ist Coworking?

Kurz vorweg, für alle die nicht wissen was Coworking eigentlich bedeutet:
Frei übersetzt bedeutet es, dass Menschen zusammen in einem Raum arbeiten. Wenn zum Beispiel Startups oder andere Unternehmen in ihren Büros noch freie Räume oder Schreibtische haben, dann bietet es sich an, diese unterzuvermieten.
Häufig wird dieses Angebot von Gründern, anderen kleinen Startups oder von Freiberuflern genutzt. Sie genießen unter anderem den Vorteil, dass die Arbeitsplätze in einem Coworking Space zeitlich sehr flexibel sind – jeder kann kommen und gehen wie er möchte und auch die Untermietverträge können auf kurze Vertragszeiten festgelegt werden. Für ein produktives Coworking werden fünf Schlagworte für unerlässlich beschrieben:

  • Gemeinschaft
  • Zugänglichkeit
  • Offenheit
  • Nachhaltigkeit
  • Kollaboration

So ermöglicht diese aus dem Silicon Valley in die Welt hinausgetragene Arbeitsweise ein unkompliziertes und produktives Zusammenkommen der unterschiedlichster Branchen und Menschen. Damit liefert das Modell des Coworkings zugleich die optimale Basis zum networken.

Wie sehen die Vorteile vom Coworking aus?

Die Zahl der Coworking Spaces wächst seit 2007 stetig an. Es wird mit einer Anzahl von weltweit über 25.000 registrierten Anlaufstellen gerechnet. Dies ist zum einen mit der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hin zu digitalen Berufen zu begründen. Andererseits entscheiden sich aufgrund des Potenzials und der Nachfrage viele Jobber für einen Weg als Freiberufler.
Und für diese Wahl bietet ein Coworking Space eindeutige Vorteile:

  • flexible Arbeitsplätze
  • Gemeinsamkeit aus verschiedenen Kompetenzbereichen und Branchen
  • produktiver Austausch
  • offene und motivierende Arbeitsatmosphäre
  • erschwinglichere Kosten im Vergleich zu einem eigenen Büro
  • Kostenersparnis durch ökonomische Nutzung von Ressourcen
  • flexible Erweiterung/Verkleinerung des Teams jederzeit möglich
  • Branchenvielfalt für Networking
  • komplett vorhandene Arbeitsinfrastruktur
  • persönliches Netzwerk frei Haus
  • Aufrechterhaltung einer regelmäßigen Arbeitsroutine im Umfeld der flexiblen Selbstständigkeit
  • optimale Balance zwischen Berufsleben und der Freizeit als beim Arbeiten von daheim (Work-Life-Balance)
  • neue Erkenntnisse/Meilensteine durch Wissensweitergabe
  • soziale Komponente anstatt einsamer Monitorplatz zuhause
  • zwischenzeitliches Abschalten durch kommunikative, lockere Atmosphäre

Mehr zum Thema Coworking und seinen Vorteilen gibt es hier nachzulesen.

Wieso ist Networking wichtig?

Ohne die richtigen Kontakte ist es in der weit gefächerten Businesswelt sehr schwer, sich zurechtzufinden und am Markt zu behaupten. Damit sich der Start in die Arbeits- und Unternehmenswelt nicht zu holprig gestaltet, sollte sich das Networking als ein Erfolgsgarant im Kopf der Coworker festsetzen. Gemeinsame Veranstaltungen fördern hierbei die positive Chemie zwischen den Beteiligten und bilden damit auch eine Grundlage für ein erfolgreiches Miteinander im Berufsalltag.
Dafür stehen verschiedene Modelle des Networking zur Verfügung:

Jellies

An bestimmten Tagen treffen sich die Teilnehmer temporär bei einem der Mitglieder. Als Working Event lädt der Gastgeber entweder in sein Haus, ein ausgewähltes Café oder ein Büro ein, um wichtige und produktive Projektgespräche zu führen. Im technischen Bereich Hackerspace und im Entwicklungssektor FabLabs genannt, wird die Fachkompetenz durch ein außergewöhnliches, neues Umfeld vorangetrieben.

Workshops

Zu besonderen Schwerpunkten bieten Spezialisten ihre Fachkompetenz an. Dies kann sich hierbei um konzeptionelle, beratende oder rein praktische Aspekte handeln. Für eine ausgeglichene Gemeinschaft empfiehlt es sich, dass jeder einmal solch einen Workshop anstrebt. Der Eindruck von Ausnutzung wird somit effektiv gestrichen und jeder in der Gemeinschaft profitiert davon.

Business Clubs

Oft mit einer Mitgliedschaft oder einer Einladung verbunden, präsentieren diese Anlaufstellen ein professionelles Umfeld – meist im gehobenen Rahmen. Stilvolle Abendgestaltungen sind hierbei der Rahmen für ein aktives und kommunikatives Miteinander. Die in den USA gängigen Country Clubs zählen ebenso in diese Kategorie.

Events

Regelmäßige Treffen stärken das Kollektivbewusstsein und offenbaren einen entspannten Rahmen für fachliche Gespräche. Dies kann tagsüber in Form spezieller Workshops oder zu anderen Zeiten als Projektmeeting oder Einladung zu einer Soirée hinsichtlich eines erfolgreich abgeschlossenen Auftrages geschehen. In allen diesen Fällen befinden sich jede Menge Fachkompetenzen in einem Raum. Diese Events können auch online beispielsweise über Skype abgehalten werden.

After-Work

Fast schon als Pendant zu den Business Clubs gesehen, schafft die lockere Atmosphäre der After-Work-Veranstaltungen ein anderes Umfeld für kompetente Gespräche zwischen unterschiedlichen Kreativen. Sie können als Teil der Events einer Networker betrachtet werden.

Networking im CWS

Nutze die gemeinsame Zeit während deiner festgelegten Bürozeiten in einer Coworking Space. Hier triffst du verschiedene Selbständige aus unterschiedlichen Branchen, ohne dass du dich großartig auf die weite Suche zu Veranstaltungen begeben musst. Zudem wechseln die Besetzungen der Großraumbüros zusätzlich noch. In den Pausen deiner Arbeit oder bei gemeinsamen Projekten können Bindungen geknüpft werden.

Business Networking (Karriereportale)

Unter Angabe des Profils und jedweder Kompetenz forciert diese doch eher indirekte Form des Networking neue Kontakte sowie manchen Auftrag über das Internet. Insbesondere das Feedback absolviert Projekte durch den Auftraggeber oder Projektpartner kann so hierbei manches zukünftiges Potenzial freischalten. XING und LinkedIn haben sich in den letzten Jahren als entsprechende Plattformen einen Namen gemacht.

Was versteht man unter Networking Skills?

Das Arbeiten in der Gemeinschaft setzt einige Charaktereigenschaften voraus. Viele Menschen gehen leider davon aus, dass sie weniger kommunikativ sind oder befürchten sich anderen Personen aufzudrängen. Es geht jedoch beim Networking nicht um ein Aufdrängen der eigenen Person, sondern um die Entwicklung von selbstverständlicher Kommunikation, die in einem Arbeitskollektiv vollkommen natürlich ist. Im Coworking Space geschieht dies nicht nur innerhalb eines einzelnen Unternehmen sondern auch mit den Coworkern, die verschiedene Fachkompetenzen aus unterschiedlichen Branchen mitbringen. Genau das ist der Vorteil von Networking im Coworking Space. Auch wenn theoretisch natürlich jeder networken kann, sind für erfolgreiches Networking einige Fähigkeiten besonders nützlich:

Soziale KompetenzKommunikative Kompetenz
  • Kritik- / Konfliktkompetenz

  • Teamfähigkeit

  • nonverbale Sensibilität

  • Menschenkenntnis

  • intra-/interkulturelle Kompetenz

  • Empathie

  • Selbstbewusstsein


  • Motivations-/Überzeugungsvermögen

  • Präsentations-Moderationskompetenz

  • Verhandlungsgeschick

  • Rhetorik

  • Schlagfertigkeit

  • Lese-/Lernkompetenz
  • Die Verbindung verschiedener Networking Skills ermöglicht eine angenehme, ehrliche und produktive Zusammenarbeit. Aufgrund unterschiedlicher primärer Fähigkeiten kann aus einer Arbeitsgruppe ein leistungsstarkes und vielversprechendes Netzwerkteam für unterschiedliche Anforderungen wachsen.

    Worin besteht die Chance fürs Networking beim Coworking?

    Networking bedarf Zeit und zudem das richtige Maß an aufgewendeter Kraft. Da viele Freiberufler und Kreative gefühlt nie Zeit haben, kann das richtige Umfeld bereits die Effizienz des Networkings erhöhen. Weil in einem Coworking Space viele verschiedene Menschen und Branchen aufeinanander treffen, bieten es sich hier ganz besonders an zu networken.
    Bei einer größeren Anzahl an Coworkern ist die Wahrscheinlichkeit gemeinsamer beruflicher Interessen ziemlich groß und so kann Small Talk zu produktiven Projektgesprächen und der Planung von neuen Projekten führen.
    Coworker profitieren somit vom praktischen Umfeld:

    • Networking in der alltäglichen Interaktion
    • viele Menschen (vielfältiges Fachwissen) an einem Ort
    • Ballung verschiedener Branchen
    • einfache Zusammenkünfte (Wegfall komplizierter Terminvereinbarungen)
    • unkomplizierte Vergabe von (Teil-)Aufträgen
    • kurze, effiziente Wege zur Lösung einer Herausforderung/eines Problems
    • gegenseitige Empfehlungen helfen bei der Auftragsakquisition
    • strategische Allianzen und Interessensgemeinschaften
    • produktives Feedback in Arbeitsgemeinschaft

    So schenkt ein Coworking Space neben dem reinen Arbeitsraum allen Nutzern zusätzlich den Ausbau eines persönlichen Netzwerkes aus Innovation, Wissen, Austausch und Weiterbildung. Letztendlich reift der Coworker damit und bringt sein eigenes Unternehmen weiter.

    Welche Tipps sollten Networker beachten?

    Um besser in einem bestehenden Coworking Space akzeptiert zu werden und somit erfolgreiches Netwoking zu betreiben, gibt es ein paar Dinge zu beachten.
    Die nachfolgende Liste gibt einige Tipps und Verhaltensregeln:

    • Networker sollten sich unbedingt vorstellen, wenn sie zu einer bereits harmonischen Gruppe stoßen.
    • Coworker sollten beim Networking Offenheit signalisieren. Das funktioniert mittels eigenem Gesprächsbeginn oft am besten. Einfache Signale wie das Arbeiten ohne Kopfhörer oder das Mitbringen eines Kaffees für den Nachbarn sind nicht nur nette Gesten, sondern Bindungsparameter.
    • Das ehrliche Interesse an der Arbeit des Anderen schafft eine Art Vertrauen und somit auch den Zugang für zukünftige Gespräche beim Networking.

    Hinweis: Networker sollten sich über Fragen im Klaren sein, welche das Berufsbild und die Inspiration betreffen. Bei Veranstaltungen sollte ebenso zu den Programmschwerpunkten Bezug genommen werden können.

    • Ausreichend eigene Visitenkarten sollten zur Verfügung stehen.
    • Die Weitergabe eigenen Wissens ist beim Networking nicht nur eine Art Hilfe, sondern ein Grundstein für interdisziplinäre Projekte und sicher eine Basis für baldige Aufträge.
    • Recherche über Netzwerkpartner ist ratsam, sodass sich berufliche Gemeinsamkeiten herausstellen oder ergänzende Kompetenzen erkennen lassen.

    Hinweis: Beim Austausch mehrerer Visitenkarten können Zuordnungen schnell vertauscht werden. Es ist daher ratsam, kleine Infos zu den Personen auf der Rückseite zu notieren.

    • Körpersprache und Blickkontakt ist geradezu Beginn sehr wichtig. Ein Lächeln, zielgerichtetes Schreiten durch den Raum und ehrliches Interesse erzeugen Offenheit und Neugierde beim Gegenüber.
    • Erfolgreiche Kontaktpflege ist das A-und-O. Die Auslagerung auf eine analoge Ebene erschafft erst ein wirklich erfolgreiches Networking.

    Hinweis: Gespräche lassen sich insofern bestimmen, indem die richtigen Fragen gestellt werden.

    • Verbindlichkeit und Verlässlichkeit sind Pflicht – Zusagen müssen auch eingehalten werden.
    • Networker sollten versuchen, eine Art Mentor zu finden. Diese stehen bereits am beruflichen Ziel, können Erfahrungen preisgeben und eventuell die eigene Nachfolge mit dem „Ziehschüler“ besetzen.
    • Ausweitung der Connections auf Vertreter anderer Branchen – in einem Coworking Space sind viele Berufszweige vertreten, doch meist bestehen etwa 80 Prozent der Kontakte im eigenen Netzwerk aus der eigenen Branche – Potenzial!

    Hinweis: In nahezu jeder Netzwerkgruppe gibt es mindestens einen „Agenten“. Dieser Networker verfügt über eine Vielzahl an Kontakten und fungiert für potenzielle Aufträge in seinem Umfeld als positive Referenz.

    • Eine Teilnahme an Events erhöht die Präsenz, ein eigenes Event zu hosten steigert die Bekanntheit.</li
    • Up-to-date als wichtigste Grundlage – das Interesse hinsichtlich Neulingen und Geschehnissen ist unerlässlich, auch der Kontakt zum Community Manager ist ratsam.
    • Das „Wandern“ an unterschiedliche Arbeitsplätze innerhalb eines Coworking Space zur Nutzung vielfältiger Kontaktverknüpfungen darf einkalkuliert und in Community Spaces ausgeweitet werden.
    • Networker sollten ihre Kontakte nicht mit Dutzenden Spam-Mails überzeugen wollen.
    • Networker sollten sich nicht zu sehr an einzelnen Kontakten festklammern. Gerade bei Zusammenkünften in größeren Gruppen stehen mehrere Gesprächspartner zur Verfügung – das Potenzial sollte unbedingt genutzt werden!
    • Ein angenehmer Gesprächspartner setzt ab und zu Pausen und redet nicht die ganze Zeit auf sein Gegenüber ein. Dies ermöglicht neue Informationen zu sammeln und wirkt zeitgleich galant.

    Networking funktioniert nicht an einem Tag – es ist ein langfristig dauerndes und auch angelegtes Unterfangen, bei dem die Früchte mit Geduld geerntet werden und über die Dauer konstante Kontakte und Aufträge liefern.

    Fazit

    Am Ende lässt sich festhalten, dass Coworker sich zwar an einige Verhaltensregeln halten sollen, dann aber erfolgreichem Networking im Coworking Space nichts im Weg steht. Besonders für Start ups, Gründer, junge Unternehmen und Freelancer bieten sich hier viele Chancen um sich untereinander zu vernetzen und Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die Vielzahl an verschiednenen Kompetenzen eröffnet so für alle Coworker neue Möglichkeiten, weshalb Networking im Coworking Space besonders erfolgsbringend ist.

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    Titelbild: Networking im Coworking Space

     

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