Bürogemeinschaft Düsseldorf: Die günstige Alternative zu teuren Büros

Regionale und überregionale Zeitungen, öffentlich-rechtliche und lokale Fernseh- und Radiosender sowie Agenturen und Online-Medien – diese bunten Medienvielfalt macht Düsseldorf zur Hauptstadt des „Medienlandes NRW“. Hinzu kommen die Telekom-Giganten Vodafone und E-Plus sowie unzählige expandierende Startups, die den Standort nicht rein zufällig gewählt haben. Denn in der rheinischen Metropole werden Experten händeringend gesucht. Es gibt aber noch weitere gute Gründe, in Düsseldorf zu arbeiten. Als Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen gehört die Stadt zu den fünf wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs-, Politik- und Kulturzentren Deutschlands. Sie bietet daher jede Menge Arbeitsplätze für nahezu jedermann. Aber auch Freelancer und Selbstständige schätzen Düsseldorf, schließlich ist die Stadt nicht nur in Sachen Wirtschaftskraft und Infrastruktur, sondern auch in ihrer Lebensqualität unschlagbar.  

 

Bürogemeinschaften in Düsseldorf

 

Einen Nachteil hat Düsseldorf jedoch: Wie in nahezu jeder Großstadt sind Büros in zentraler Lage ausgesprochen teuer und nur wenige Freiberufler können sich die hohen Büromieten leisten. Wer viel Wert auf einen guten Standort in Düsseldorf legt, kommt daher wohl kaum um einen Arbeitsplatz in einer Bürogemeinschaft herum. Denn diese ermöglicht alles auf einmal: zentral arbeiten und günstige Büromieten. Besonders beliebt sind Bürogemeinschaften auf der Königsallee, denn ein prestigeträchtigeres Aushängeschild als ein Office auf der weltberühmten Düsseldorfer Straße gibt es wohl kaum. Generell sind Büros in zentraler Innenstadtlage sehr begehrt. Aber auch die Stadtteile Pempelfort, Friedrichstadt und Oberkassel besitzen in Düsseldorf einen guten Ruf. Nicht zu verachten ist auch die Region Bilk. In den hier ansässigen Bürogemeinschaften wird kreatives Arbeiten großgeschrieben, was sie insbesondere für Startups äußerst interessant macht.

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Definition: Was ist eine Bürogemeinschaft?

 

Bürogemeinschaften wurden früher als Büro-WG belächelt. So ganz abwegig ist die Bezeichnung allerdings nicht. Denn ähnlich wie bei einer Wohngemeinschaft werden auch bei einer Bürogemeinschaft die Räumlichkeiten mit anderen Menschen geteilt, denn dies bringt zahlreiche Vorteile mit sich. So werden durch die gemeinsam genutzten Ressourcen beispielsweise Kosten reduziert. Darüber hinaus profieren die Mieter gegenseitig von ihrer Expertise und ihren beruflichen Erfahrungen. Auch der Networking-Gedanke kommt in Bürogemeinschaften nicht zu kurz. Regelmäßige Veranstaltungen, Events und Workshops im Office tragen maßgeblich zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung der Mieter bei.

 

Unterscheidung: Private und gewerbliche Bürogemeinschaften

 

Es gibt sowohl private als auch gewerbliche Bürogemeinschaften. Bei den privaten Büroplatz handelt es sich um Räume, die von Privatpersonen oder Firmen vermietet werden. Diese holen sich dann quasi Untermieter ins Büro, weil ein Teil ihrer Büroräume ungenutzt sind. Die Untermietung von Büroflächen kann jedoch den Nachteil haben, dass die Arbeitsplätze bei Eigenbedarf gekündigt werden können. Das könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Unternehmen expandiert und die Büros für seine eigenen Mitarbeiter benötigt werden. Bei gewerblichen Bürogemeinschaften hingegen handelt es sich primär um freie Arbeitsplätze in Coworking Spaces oder Business Centern.

 

Wie unterscheiden sich Bürogemeinschaften von Coworking Spaces oder anderen Shared-Office-Lösungen?

Anders als beim Coworking sind in Bürogemeinschaften eher Personen aus ähnlichen Berufssparten anzutreffen, beispielsweise Ärzte oder Anwälte. In den gemeinsam genutzten Offices steht auch nicht der kreative Austausch zur Steigerung der Produktivität im Vordergrund. Vielmehr profitiert man hier von dem Fachwissen seiner Kollegen, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch mit einer Sozietät sind Bürogemeinschaften nicht zu vergleichen. Zwei Merkmale grenzen sie nämlich davon ab: Alle Mieter sind freiberuflich tätig und rechnen ihre Arbeit eigenständig gegenüber ihren Kunden ab. Außerdem haften sie nicht für die Tätigkeit der übrigen Mieter.

 

Welche Branchen findet man in Bürogemeinschaften?

 

Bürogemeinschaften werden insbesondere von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten stark frequentiert. Aber auch kreative Berufssparten sind hier anzutreffen. So teilen sich häufig Grafiker und Journalisten ein Office. Auch Fotografen profitieren gerne von Bürogemeinschaften, besonders wenn diese ein angeschlossenes Fotostudio besitzen. Auch ein Zusammenschluss von Architekten oder Ärzten in einem gemeinsamen Büro kann eine gute Option sein.

 

Was ist die Zielgruppe von Bürogemeinschaften?

 

In erster Linie richten sich Bürogemeinschaften an Selbstständige und Freiberufler. Zur Zielgruppe gehören aber auch folgenden Personenkreise:

 

·        Gründer

·        Startups

·        Agenturen und

·        Unternehmen.

 

Gerade letztere greifen bevorzugt auf externe Offices zurück, um Auslastungsspitzen aufzufangen. So können sie flexiblen agieren, wenn zusätzliche Büroräume benötigt werden – oder Flächen im umkehrten Fall wieder abgeben müssen.

 

Vorteile von Bürogemeinschaften:

 

·        Kostenersparnis

·        Vollständig ausgestattete Arbeitsplätze

·        Provisionsfreie Büros

·        Moderne Infrastruktur vorhanden

·        Flexible Mietverträge

·        Halbtags und ganztags zu mieten

·        Soziale Interaktion

·        Exklusive Gemeinschaft

·        Austausch von Fachwissen

 

Nachteile von Bürogemeinschaften:

 

·        Kommunikation kann konfliktbehaftet sein

·        Mögliche Streitigkeiten zwischen den Mietern

·        Unterschiedliche Meinungen über Verantwortlichkeiten

·        Zu wenig Privatsphäre im Büro

·        Störungen durch Gespräche und Telefonate

·        Eigenbedarf bei "privater" Untervermietung von Offices

·        Weniger flexible Mieten als bei Coworking Spaces

 

Welche Büroarten sind in Bürogemeinschaften zu finden?

 

So unterschiedlich die diversen Bürogemeinschaften sind, so verschieden sind auch die Büroarten, in denen sie angesiedelt sind. Da die Bandbreite an Größen und Preisen groß ist, lässt sich also keine allgemein gültige Aussage treffen. Allerdings gibt es ein paar Büroarten, die typisch für Bürogemeinschaften sind. Dazu zählen:

 

·        Tagesbüros

·        Einzelbüros

·        Kleine Büros

·        Citybüros

·        Coworking

·        Gemeinschaftsbüros

·        Altbüros und

·        Loftbüros.

 

Welche Ausstattung besitzen Bürogemeinschaften?

 

Bürogemeinschaften verfügen über komplett ausgestattete Arbeitsplätze. Kennzeichnend sind neben einem Schreibtisch samt Bürostuhl auch Rollcontainer, Schränke und Regale. Darüber hinaus bieten die Offices auch häufig eine Getränke-Flatrate für Kaffee, Tee und Wasser. Leistungsstarkes Internet ist in der Regel ebenfalls im Mietpreis enthalten. Darüber hinaus zählt eine moderne Infrastruktur zu den Ausstattungsmerkmalen eines Gemeinschaftsbüros. Zur Infrastruktur gehören:

 

·        Kopierer

·        Scanner

·        Drucker

·        Telefon und

·        Faxgerät.

 

Welcher Service ist in Bürogemeinschaften zu erwarten?

 

Einige Büros bieten einen Sekretariats- sowie einen Telefon- und Postservice an. Auch um die Reinigung der Offices müssen sich die Mieter in der Regel nicht kümmern, da eine Büroreinigung in den meisten Fällen im Mietpreis enthalten ist. Auch eine Haftpflichtversicherung ist häufig inkludiert. Aufgrund ihrer zentralen Lage sind in der Nähe von Bürogemeinschaften größtenteils auch Einkaufsmöglichkeiten vorhanden.

 

Was du bei der Wahl einer Bürogemeinschaft noch berücksichtigen solltest:

 

Da sich die meistens Bürogemeinschaften durch eine zentrale Lage auszeichnen, gibt es oft eine gute Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr. Auch Parkplätze stehen häufig für die Mieter und deren Kundschaft zur Verfügung. Erwähnenswert sind auch eine behindertengerechte Ausstattung und eine Kinderbetreuung. Manche Bürogemeinschaften besitzen sogar ein Spielzimmer für die Kleinen, andere wiederum beschäftigen eine Nanny, die sich um den Nachwuchs kümmert. Darüber hinaus ist noch gut zu wissen, ob Bürohunde im Office erlaubt sind. Ebenfalls nicht ganz unwichtig ist, ob die Räumlichkeiten einen 24/7-Zugang ermöglichen oder die Arbeitszeit an feste Öffnungszeiten gebunden ist. Für viele ist die Atmosphäre im Office ebenfalls mitentscheidend bei der Wahl der passenden Bürogemeinschaft. Ein gutes Klima trägt schließlich maßgeblich dazu bei, dass man sich im Büro wohlfühlt. Schließlich möchte niemand mit Kollegen zusammenarbeiten, die nur aus Nörglern und Miesepetern bestehen.

 

Über welche Raumarten verfügen Bürogemeinschaften?

 

Zunächst einmal besitzen Bürogemeinschaften in den meisten Fällen Einzel- und Gruppenarbeitsplätze sowie Einzelbüros. Diese sind meistens hell und groß, so dass man sich hier sehr wohl fühlen kann. Darüber hinaus gibt es im Office auch noch weitere Räumlichkeiten wie beispielsweise:

 

·        Konferenzräume

·        Meetingräume

·        Loungeecken

·        Küchen

·        Bistros

·        Bibliotheken und

·        Toilettenräume.

 

In einigen Bürogemeinschaften besteht auch die Möglichkeit, jederzeit ein Tagesbüro zu mieten. Bei anderen können die Mieter den Keller mitzubenutzen.

 

Mögliche Angebotsoptionen:

 

In der Regel verfügen die meisten Bürogemeinschaften über flexible Mietverträge. Dadurch lassen sich die Büros halbtags und ganztags mieten. Wer nur von Zeit zu Zeit einen Arbeitsplatz benötigt, kann auch auf Coworking Tagestickets, 10er-Pakete oder ein Monatsticket zurückgreifen. Das spart Kosten und bietet noch mehr Flexibilität. Im Mietpreis enthalten sind oft auch die Teilnahme an diversen Veranstaltungen. Networking-Events und Workshops stehen den Mietern in den meisten Fällen gratis zur Verfügung.

 

Bitte beachten:

 

Wer einer Bürogemeinschaft beitreten will, sollte zunächst die rechtlichen Aspekte klären. Dabei solltest du insbesondere darauf achten, wie diese nach außen hin auftritt. Wenn tatsächlich jeder Mieter eigenständig arbeitet, dann muss dies auch in der Außenwirkung klar dargestellt werden – ansonsten kann es passieren, dass aus einer eigentlich zweckdienlichen Bürogemeinschaft eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (kurz GbR) wird. Und das hat Folgen, nämlich dass plötzlich nicht mehr jeder Mieter ausschließlich für sich selbst haftet, sondern auch für die anderen Mietparteien – im schlimmsten Fall sogar mit seinem Privatvermögen. Darüber hinaus müsst ihr als GbR auch ohne einen Gesellschaftervertrag zusammen die Umsatz- und Gewerbesteuer zahlen sowie eine gemeinsame Steuererklärung beim Finanzamt einreichen.

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