juggleHUB: Coworking, Community und Kinderbetreuung

Der Berliner Coworking Space juggleHUB bietet mehr als nur die Nutzung flexibler Schreibtischarbeitsplätze. Er vereint Coworking und Kinderbetreuung.

Doch nicht nur Väter und Mütter arbeiten in den familienfreundlichen Büros, sondern auch Menschen ohne Kinder. Denn Schubladendenken nach dem Motto „Eltern hier – Leute ohne Kinder dort“ ist im juggleHUB nicht erwünscht.

Wir sprachen mit Gründerin Silvia Steude über ihr innovatives Coworking-Konzept, New Work und die Zusammenarbeit mit shareDnC.

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Beschreibe in wenigen eigenen Worten die Idee hinter juggleHUB. Was unterscheidet euren Coworking Space von anderen?

Bei uns können Menschen flexibel in inspirierender Umgebung arbeiten und – wenn sie wollen oder müssen – ihre Kinder mitbringen.

In einem separaten Flügel unserer Altbauetage befindet sich die Kinderbetreuung bestehend aus einem Spielzimmer, einem Schlafraum und einem Bad. Hier kümmert sich unser Betreuungsteam um die Kleinen, während die Eltern einige Türen weiter arbeiten.

Es kommen aber auch Leute ohne Kinder zum Arbeiten in den HUB. Uns war wichtig, dass unser Coworking Space offen für Menschen in allen Phasen des Lebens ist.

Eltern und Nicht-Eltern arbeiten hier Seite an Seite, genauso wie Freelancer und Mitarbeiter aus Unternehmen. Eine bunt gemischte Community ist das Herz des juggleHUB.

Wer nutzt Coworking mit Kinderbetreuung?

Es sind oft Eltern, die keinen Kitaplatz bekommen haben und wieder in den Beruf einsteigen wollen oder müssen. Viele arbeiten freiberuflich.

Wir haben zudem Kooperationen mit Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ermöglichen, einen Arbeitsplatz mit Kinderbetreuung bei uns zu nutzen, wenn sie es brauchen. Auch an Kitaschließtagen wird unsere Betreuung gern genutzt.

Und vielleicht auch ganz interessant, weil viele Kinderbetreuung oft automatisch mit Frauen assoziieren: Es kommen genauso viele Väter zum Arbeiten hierher wie Mütter, zeitweise sogar mehr Männer als Frauen.

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Kinderbetreuung ist also ein Plus und kein Muss?

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Genau. Die Betreuung kann nach Bedarf genutzt werden. Es arbeiten aber auch viele Menschen bei uns, die keine Kinder haben.

Diese Offenheit war und ist uns wichtig. Die Unterteilung in „Eltern hier“ und „Nicht-Eltern dort“ passiert im Alltag schon oft genug. Bei uns geht es um Austausch und Vernetzung unabhängig von der Lebensphase.

Ihr schreibt auf eurer Webseite, dass bei juggleHUB „New Work“ jeden Tag praktisch gelebt wird. Wie kann man sich das vorstellen?

Neues Arbeiten heißt für uns, dass der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Das spiegelt sich in unserem Raumkonzept wider, aber auch an der Preisgestaltung und an der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen.

Die Coworking-Räume sind zum Beispiel unterteilt, sodass jeder dort arbeiten kann, wo es ihm oder ihr gerade am besten passt: mit Geräuschkulisse im vorderen Raum oder im Ruhebereich ganz hinten.

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Es gibt eine bunt gemischte Community, in der neue Ideen und gemeinsame Projekte entstehen. Unser Team sieht seine Rolle vor allem darin, anderen eine Plattform zu geben, um zu wachsen und ein Umfeld zu schaffen, das inspiriert und zum Austauschen anregt.

Dabei spielt zunehmend auch gesundes und gutes Essen eine Rolle, etwa beim hausgemachten Community Lunch oder bei unseren „Family Dinners.“

Wir glauben, dass Menschen dann die besten Dinge schaffen, wenn es ihnen gut geht und sie in ihren unterschiedlichen Facetten gesehen werden – in ihrer professionellen Rolle, aber eben auch in der als liebender Vater oder fürsorgliche Mama.

Ihr vermietet auch Büros und Arbeitsplätze auch über shareDnC. Wie seid ihr auf shareDnC gekommen und was unterscheidet sie von anderen Plattformen?

Ja, wir haben vier Team-Büros unterschiedlicher Größe, die über shareDnC gebucht werden können. Aber auch Einzel-Arbeitsplätze bieten wir über die Plattform an. Wir wurden damals direkt von shareDNC kontaktiert.

Zunächst haben wir nur die Einzelplätze publiziert. Seit Kurzem sind auch die Teambüros online. Für uns lohnt es sich, weil regelmäßig Anfragen kommen. Es ist also Leben auf der Plattform.

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Welche Vorteile bietet shareDnC gegenüber dem „normalen Mieten“ eines Büros oder anderen Plattformen?

Wir sprechen jetzt aus Anbieterinnensicht. Und da ist es ein Stück weit ein Selbstläufer. Sprich, wir müssen uns nicht permanent darum kümmern, unsere Büros zu vermarkten, weil sie mit wenigen Klicks auf der Plattform zu finden sind. Das ist toll!

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