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Welcher Coworking-Typ bist du?

Coworking Spaces sind ein Sammelbecken für die unterschied­lichsten Typen. Aber genau das macht auch den Charme der flexiblen Büros aus. Grund genug, mal einen Blick auf die typischen Coworking-Typen zu werfen.

Diese Coworking-Typen gibt es: Welcher bist du?

Der Freelancer

Der Freelancer arbeitet freiberuflich und hat in der Regel verschiedene Auftraggeber. Er kommt häufig aus kreativen Berufssparten wie dem Journalismus, der PR oder dem gestalterischen Bereich. Aber auch Programmierer und andere IT-Experten sind hier oft auf eigene Rechnung tätig.

Zu Beginn seiner Karriere arbeitet der Freelancer meistens im Home-Office, er merkt jedoch schnell, dass er zu Hause vereinsamt und ihm der Austausch mit anderen fehlt. Da der Freelancer jedoch meistens nur eine unregelmäßige Auftragslage hat, kommt ein fester Arbeitsplatz für ihn häufig nicht infrage.

Der ehrgeizige Gründer

Jung, frisch und voller Tatendrang: Der Gründer hat sein eigenes Startup auf den Weg gebracht und träumt von der ganz großen Karriere. Er investiert viel Zeit und Geld in sein Business, denn er ist überzeugt, dass sich diese Investition lohnt. Mit seinem Elan und seiner Kreativität motiviert der Gründer auch die übrigen Coworker.

Er arbeitet entweder alleine oder in einem kleinen Team, mit dem er sich ein eigenes Büro oder zumindest einen gemeinsamen Bereich im Coworking Space teilt. Der Gründer erscheint schon früh morgens im Büro und ist oft einer der letzten, der geht. Dabei arbeitet er hoch konzentriert, führt viele Telefonate und hat Meetings mit potenziellen Investoren.

Einer der Coworking-Typen: Der ehrgeizige Gründer

Trotz seines hohen Arbeitspensums findet er immer wieder die Zeit, um an Networking-Events teilzunehmen. Denn er weiß, dass Kontaktpflege für sein Weiterkommen das A und O ist – und außerdem muss selbst der geschäftstüchtigste Gründer auch mal eine Auszeit nehmen.

Der Networker

Der Networker kommt nicht zum Arbeiten in den Coworking Space. Er ist in erster Linie an den zahlreichen Veranstaltungen innerhalb Community interessiert. Auf Workshops und Konferenzen bildet sich der Networker weiter, während er auf Afterwork-Happenings seine Kontakte pflegt. Dabei ist er ein gern gesehener Gast und ein großartiger Unterhalter.

Selbstverständlich ist der Networker auch bestens verdrahtet. Denn er ist in nahezu jedem sozialen Netzwerk aktiv und betreibt gelegentlich auch ein eigenes Blog, in dem er über seine Veranstaltungsbesuche berichtet. Für den Networker ist der Coworking Space vor allem eines: Ein grenzenloser Pool an professionellen Kontakten, zukünftigen Auftraggebern und möglichen Kunden.

Dabei ist er gar nicht mal unbedingt einem einzigen Coworking Space treu, sondern ist mal hier und mal dort anzutreffen.

Der digitale Nomade

Tiefenentspannt, so wirkt der digitale Nomade, wenn er sich im Coworking Space seiner Wahl niederlässt. Hier hält er sich nur so lange auf, bis es ihn weiterzieht. Denn der digitale Nomade bleibt selten lange an einem Ort. Schließlich ist die Welt viel zu groß und es gibt noch so viele schöne Länder zu entdecken.

Doch wenn er einmal im Coworking Space arbeitet, ist er voll bei der Sache und ein gern gesehener Gast. Er verzaubert die übrigen Coworker mit Geschichten übers Reisen und über seine vielen Aufenthalte auf Bali, in Vietnam oder in Australien.

Seine Gelassenheit und seine positive Ausstrahlung sind ausgesprochen angenehm und zieht viele Coworker in seinen Bann, so dass der digitale Nomade auch noch lange nach seiner Abreise von seinen Mitmenschen vermisst wird.

Der Angestellte

Auch gewöhnliche Angestellte findet man im Coworking Space

Eigentlich hat der Angestellte einen ganz normalen Job in einem ganz normalen Unternehmen. Doch für einen gewissen Zeitraum arbeitet er in einem Coworking Space. Es kann gut sein, dass er ein Projekt betreut, für das er eine Weile vor Ort sein muss. Oder er baut gerade eine neue Filiale auf und nutzt dafür vorerst die Kapazitäten eines anderen Büros.

Wie dem auch sei, der Angestellte ist nur vorrübergehend im Coworking Space tätig, doch er genießt den frischen Wind im geteilten Büro. Der Kontakt mit externen Personen ermöglicht ihm neue Denkansätze und er ist froh, dass ihm sein Chef nicht die ganze Zeit auf die Finger schaut. Da es im Coworking Space keine Kleiderordnung gibt, kann er seinen Anzug außerdem ruhigen Gewissens zu Hause lassen.

Auch dass er der Routine seines Alltags für eine Weile entfliehen kann, tut ihm ausgesprochen gut. Und weil er ein Teamplayer ist, integriert er sich gut in die Community, nimmt gerne an Events teil und sagt auch nicht nein zum gemeinsamen Feierabendbier.

Findest du dich in den Beschreibungen wieder? Dann verrate uns doch, welcher Coworking-Typ du bist!

 

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