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Nicht nur der hiesige Arbeitsmarkt ist dank des technologischen Fortschritts im Wandel, auch die künftigen Büroarbeitsplätze werden sich in Zukunft deutlich von dem unterscheiden, was in den letzten Jahrzehnten das klassische Office ausmachte.

Das geht aus der neuen Studie „Büro- und Objektmöbel in Deutschland bis 2020 – Marktsituation und Zukunftstrends“ der Unternehmensberatung Titze hervor. Demnach stirbt der heute bekannte Büroalltag langsam aus und macht Platz für neue, kreative Arbeitsstrukturen.

Dabei seien viele „wirklich innovative Trends“ erkennbar, die weit über die seit Jahren definierten Problemfelder der Ergonomie oder Nachhaltigkeit hinausgehen. Oder anders gesagt: Der stationäre Schreibtisch hat langsam ausgedient und schafft Platz für innovative und flexible Bürolösungen.

Flexible Bürolösungen fördern die Kommunikation

Arbeitsumgebung im Stil von New Work

Die neue Arbeitsumgebung wiederum trägt Rechnung zu New Work. Mehr als nur ein Marketing-Buzzword beschreibt das vom Sozialphilosophen Frithjof Bergmann in den 1979er Jahren entwickelte Arbeitsmodell einen Gegenentwurf zum bisherigen Job-System, in dem nicht die Arbeit, sondern der Mitarbeiter im Vordergrund steht.

Bergmanns Konzept basiert auf der philosophischen Frage nach der Freiheit des Menschen und nichts scheint den Menschen unfreier zu machen als die Arbeit selbst. Wen wundert es also, dass die zentralen Werte von New Work Selbstständigkeit, Handlungsfreiheit und Teilhabe an der Gemeinschaft sind.

Flexible Bürolösungen fördern die Produktivität

Von der Utopie zur Wirklichkeit

War Bergmanns These damals noch äußerst provokant und wirkte weltfremd, so sieht die Lage inzwischen schon ganz anders aus. Besser noch: New Work entwickelt sich langsam von der Utopie zur Wirklichkeit. Die allgegenwärtige Vernetzung, neue Technologien und praktische Kollaboration-Tools für agile Teams machen dies möglich.

Auch Abteilungsübergreifende Projektarbeit wird immer mehr zur Normalität, denn Studien zufolge soll 40 Prozent der Arbeit bis zum Jahr 2020 “Projektarbeit” sein. Um die Kreativität und Produktivität von Projektteams zu steigern, sollten Unternehmen ihre klassische Raumordnung überdenken und Büroflächen flexibler und somit effizienter gestalten.

An Orten, an denen Projektarbeit einen hohen Stellenwert hat, müssen Raumlösungen entstehen, die ein kooperatives Arbeiten fördern. Diese fangen flexiblen Arbeitsplätze an und hören bei der gemütlichen Lounge-Ecke auf.

Flexible Offices stehen für eine leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre und bieten viel Raum für Kommunikation. Denn durch die Förderung des Austauschs untereinander, fällt es Teams deutlich leichter, neue Ideen zu entwickeln oder andere Ansätze zu verfolgen.

Gemütliche Sitzecken zeichnen flexible Büros aus

Coworking Spaces liegen im Trend

Flexible Bürolösungen liegen bereits heute im Trend. Nicht ohne Grund schießen besonders in Großstädten wie München, Hamburg, Berlin und Köln so genannte Coworking Spaces und Shared-Offices wie Pilze aus dem Boden.

Besonders Freiberufler und Startups haben nämlich erkannt, dass in der heutigen Arbeitswelt ein kollaboratives Miteinander nicht nur persönliche Vorteile mit sich bringt, sondern auch der (Büro-) Gemeinschaft gut tut.

Auch Unternehmen entdecken flexible Bürolösungen für sich

Auch Unternehmen setzen auf flexible Bürolösungen

Nun entdecken offensichtlich auch immer mehr Unternehmen die Vorteile von flexiblen Bürolösungen. Das flexible Büro bietet nicht nur die Möglichkeit des agilen Arbeitens. Es holt die eigenen Mitarbeiter auch raus aus der Komfortzone, sorgt für weniger Isolation und eine ungezwungene Arbeitsatmosphäre.

Für zeitlich begrenzte Projekt lassen sich Büroräume zudem flexibel mieten und bei Bedarf erweitern. Noch dazu können kurzfristig neue Standorte erschlossen werden, beispielsweise um während der Projektarbeit möglichst nah beim Kunden zu sein.

Gute Gründe also, die für flexible Bürolösungen sprechen. Und auch wenn derzeit noch in vier von fünf deutschen Unternehmen an festen Büroarbeitsplätzen gearbeitet wird, ist die Entwicklung hin zum kooperativen Arbeiten vermutlich nur eine Frage der Zeit. Oder wie seht ihr das?

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