Leerstand im Büro: Was du über Untervermietung wissen solltest
Es gibt zahlreiche Gründe, einen Büroraum unterzuvermieten. Du würdest beispielsweise gerne in ein kleineres Büro ziehen, dein aktueller Mietvertrag läuft jedoch noch für mindestens sechs Monate. Du hast mehr Fläche angemietet, als du für deine momentane Teamgröße benötigst. Oder dein geplantes Wachstum verzögert sich und du brauchst die angemietete Fläche später als gedacht.
Welche Gründe du auch immer hast, eines ist sicher: Mit einer Untervermietung vermeidest du unnötigen Leerstand und sparst Kosten. Doch was kann man untervermieten und was musst du bei der Untervermietung von Büroflächen sonst noch beachten? Wir geben dir hier einen kleinen Überblick.

Du möchtest Teile deines Büros untervermieten? Dann erfährst du mehr dazu in unseremBlogartikel „Ein Büro untervermieten – darauf sollte geachtet werden”. Denn wenn du in deinen Räumlichkeiten ungenutzte Büroräume oder Büroflächen hast, dann ist Untervermietung für dich das Richtige. So ist es möglich, Mietverträge mit kürzeren Laufzeiten zu vereinbaren und flexibel nach Platzbedarf die freien Büroflächen unterzuvermieten. Du hast dabei sogar noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Du hilfst jungen Unternehmen ein Zuhause für ihr Business zu finden und kannst gleichzeitig unnötige Mietkosten sparen.
Büro untervermieten mit shareDnC
Was brauchst du, bevor du untervermietest?
Was kannst du untervermieten?
Wie berechnest du die Miete?
Flexible Laufzeiten machen dein Angebot attraktiv
Die Branchen typischer Untermieter
Und wie gehst du jetzt am besten vor?
Was brauchst du, bevor du untervermietest?
Bevor du freie Flächen anbietest, brauchst du die Erlaubnis deines Vermieters (§ 540 BGB). Prüf deinen Hauptmietvertrag auf eine Klausel zur Untervermietung und lass dir die Erlaubnis am besten in Textform geben, zum Beispiel per E-Mail. Der Untermietvertrag darf nicht länger laufen als dein eigener Mietvertrag. Eine ausführliche Anleitung mit Checkliste findest du im Ratgeber Büro untervermieten.
Was kannst du untervermieten?
Zunächst einmal zurück zur Frage, was du alles untervermieten kannst. Es gibt grundsätzlich ein Hauptkriterium, das dein Office-Space erfüllen sollte, damit er für andere Unternehmen interessant ist: Deine freien Flächen sind absehbar für mindestens sechs Monate verfügbar.
Ist dies der Fall, kannst du sowohl einen einzelnen Raum als auch mehrere Büroräume untervermieten. Besonders Büroräume sind bei Unternehmen übrigens sehr begehrt. Der Grund: Sie bieten vor allem kompletten Teams ein hohes Maß an Privatsphäre, beispielsweise um vertrauliche Dinge zu besprechen oder einfach mal die Tür zu schließen. Daneben eignet sich eine komplett eigenständige Bürofläche zur Untervermietung ebenso wie einzelne Schreibtischplätze.
Wie berechnest du die Miete?
Du hast dich also dazu entschieden, deine freien Büroflächen unterzuvermieten. Der nächste Schritt wäre nun, deine Miete zu berechnen. Grundsätzlich gilt dabei die Faustregel: Alles, was du anbietest, musst du auch in deiner Miete berücksichtigen.
Das betrifft nicht nur die Kosten für die Nutzung der Räumlichkeiten, sondern auch sämtliche Nebenkosten wie beispielsweise die Ausgaben für das Internet, die Reinigung etc. Üblich ist deshalb eine Pauschalmiete. Was du mit deinen freien Flächen einnehmen kannst, zeigt dir der Mietpreiskalkulator. Als Orientierung: Das verlangen Anbieter auf shareDnC im Median:
Stadt | Schreibtischplatz pro Monat | Eigener Büroraum pro Monat |
|---|---|---|
Berlin | 280 € | 1.190 € |
München | 350 € | 1.050 € |
Hamburg | 299 € | 950 € |
Frankfurt am Main | 299 € | 900 € |
Düsseldorf | 299 € | 800 € |
Stuttgart | 300 € | 750 € |
Köln | 290 € | 750 € |
Quelle: shareDnC-Plattformdaten, Medianpreise aller seit Januar 2023 freigeschalteten Inserate (Angebotspreise netto, zzgl. Umsatzsteuer, mindestens 20 Inserate je Stadt, Stand 26.09.2026). Der Median ist der mittlere Wert: Die Hälfte der Angebote ist günstiger, die andere Hälfte teurer.
Alle Städte und Büroformen findest du in der Auswertung Büro- und Coworking-Preise 2026.
Flexible Laufzeiten machen dein Angebot attraktiv
Viele Selbstständige, Freelancer, Beraterinnen und Berater, Agenturen, Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen wollen sich nicht für mehrere Jahre an ein Büro binden. Hybrides Arbeiten und schwer planbares Wachstum machen Flexibilität zum wichtigsten Kriterium bei der Bürosuche. Kurze Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen von ein bis drei Monaten machen dein Angebot deshalb besonders interessant.
Die Branchen typischer Untermieter
Die oben genannten Berufsgruppen sind übrigens genau die Zielgruppe für eine Untervermietung von Büroräumen. Als dieser Beitrag 2020 erschien, haben wir unsere Nutzer:innen in einer Umfrage gefragt, zu welchen Berufsgruppen sie gehören.
Die Ergebnisse sahen wie folgt aus:
30 Prozent Agenturen (Kommunikation, Kreativ und IT)
20 Prozent Berater
15 Prozent Startups
15 Prozent Freelancer und Selbstständige
15 Prozent kleine und mittlere Unternehmen anderer Branchen
5 Prozent Niederlassungen oder Projektteams größerer Firmen
Und wie gehst du jetzt am besten vor?
Wer freie Büroflächen besitzt, hat verschiedene Möglichkeiten, seine Gewerbeimmobilien für andere Unternehmen sichtbar zu machen. Am einfachsten ist es, wenn du ein eigenes Netzwerk hast und darüber Unternehmen findest, die Bedarf haben und gut zu dir passen.
Alternativ kannst du deine freien Büroflächen auch online anbieten. Hierfür eignen sich Immobilienportale, Kleinanzeigen und Makler. All diese Optionen sind jedoch keine optimalen Lösungen, da sie keinen Fokus auf Untervermietung haben. Hier kommt shareDnC ins Spiel: Die Plattform ist auf gewerbliche Untervermietung spezialisiert, das Inserieren ist kostenlos, und eine Provision zahlst du nur bei Erfolg.