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Wenn Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen an einem Ort zum Arbeiten zusammenkommen, ist das manchmal der Beginn einer spannenden Reise, in neues Terrain – dabei stößt man nicht selten auf  Unerwartetes und vor allem auf jede Menge Ideenreichtum. Für Zhivko Bilchev und Matthias Götz wartete das Schicksal mal barfuß in Chile und dann brachten die beiden kurzerhand einen Elefanten ins Weltall… Aber Moment – die Jungs kommen euch bekannt vor? Richtig erkannt! In unserer letzten Story haben wir euch die zwei mitsamt Traumloft in Berlin-Mitte vorgestellt! Falls ihr das versäumt haben solltet, schaut hier doch mal nach!

Was macht ein Elefanten eigentlich im Weltall und wieso hört alle Welt zu?!

Foto von Christina Peters
Foto von Christina Peters

Auch Kevin Caners findet bei den zwei ungewöhnlichen Architekten seinen Platz im Coworking-Space. Er ist verantwortlich für den erfolgreichsten iTunes-Podcast 2013 in Kanada und entdeckt im Berliner Loft-Büro schließlich genau den richtigen Ort für konstruktives Coworking. Gemeinsam entwickeln Matthias und Kevin die fabelhafte Idee eines Klimawandel- Podcasts, der von Reisen ins ewige Eis bis hin zu Interviews mit Astronauten berichtet.

„Durch den Podcast hatten wir die Möglichkeit mit beeindruckenden Persönlichkeiten, wie Noam Chomsky zu sprechen. Das erweitert definitiv den Horizont.“

Für die Jungs ist das ein Pro-Bono-Projekt, denn der Elephantpodcast hat für sie einen sehr hohen ideellen und persönlichen Wert. Inzwischen können sie auf eine treue Zuhörerschaft von über 40.000 Menschen pro Episode zählen – was für ein Klimapodcast beachtlich ist. Für die beiden ist ein Traum wahr geworden, denn so können sie ihren Beitrag zur Aufklärung in Sachen Klimawandel leisten. Und das scheint nicht nur den Jungs zu gefallen: Für die zweite Staffel des Podcast soll es jetzt ein deutlich größeres Funding geben. Reinhören lohnt sich!

Barfuß in Chile oder wie man auf faire handgefertigte Schuhe kommt

Foto von Munna S.
Foto von Munna S.

Matthias war für ein Architekturprojekt in Chile unterwegs, als sich bei einer Begehung mitten auf einem Feld seine Schuhe auflösten. Als er nirgendwo neue Schuhe in seiner Größe finden konnte und sich daraufhin ein passendes Paar individuell anfertigen lassen musste, war die Idee von handgemachten und nachhaltig produzierten Lederschuhen in Chile geboren. Zurück im Berliner Loft-Büro starteten Matthias und Zhivko gemeinsam mit Marcus Zierke aus ihrem Coworking-Space das Projekt „Generation Y Shop“.

„Was wir lieben? Schuhe!“

Foto von Cielito
Foto von Cielito

Der „Generation Y Shop“ ist unkonventionell. Denn es handelt sich hier um ein ganz neues Konzept der Vermarktung. Der Ansatz ist, ein junges Start-up aus Chile zu unterstützen und dabei hochwertige nachhaltige Produkte – zu einem angemessenen Preis in Deutschland – zu verkaufen. Das bedeutet im Klartext: Die Jungs investieren in das Start-up „Z & D MAKERS“ und deren handgemachte Lederschuhe, um sie zu unterstützten und ihnen beim Wachstum zu helfen. Die Produkte werden dann über den eigenen Onlineshop von Matthias, Zhivko und Marcus vertrieben. Über den Online-Tresen gehen nur nachhaltig und fair produzierte Produkte, die insbesondere der Generation Y zusagen.

„Dieses Projekt ist auch eine sehr gute Referenz auf die wir immer wieder angesprochen werden.“

fotograf_munna-s_komprimiertZwar hat das Projekt bislang noch keinen finanziellen Erfolg, aber das ist für eine Schuhmarke eigentlich normal – in der Regel dauert es ca. fünf Jahre bis sich eine solche Marke etabliert und rentabel wird. Man darf also gespannt sein! Was für die Jungs besonders wichtig ist: Sie können mit diesem Projekt Erfahrungen außerhalb ihrer Komfortzone sammeln und einen persönlichen Einblick in den internationalen Import/Export und den Vertrieb von Mode-Produkten bekommen.

„Coworking macht flexibel und bringt Leben und Diversität ins Büro.“

Aus einer pragmatischen Shared-Office-Lösung haben sich für Matthias und Zhivko ganz neue Chancen und spannende Perspektiven ergeben, die ohne den Zusammenschluss mit anderen kreativen Köpfen vermutlich nicht zu Stande gekommen wären. Ihre Coworker-Kollegen suchen und finden die beiden mittlerweile nur noch auf der shareDnC-Plattform.

„Der Unterschied ist echt gewaltig. Während wir bei anderen Plattformen überhaupt nicht betreut wurden, hat shareDnC wirklich Marketing für uns gemacht und uns ein Vielfaches an hochwertigen Coworkern beschert.“

Die Beiden haben Coworking fest in ihren Alltag integriert und sind natürlich offen für viele neue spannende Projekte.

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