Remote-Work ist für viele Unternehmen zur Normalität geworden. Doch vollständig dezentrales Arbeiten hat Grenzen: Kreativprozesse, Onboarding und Teamkultur funktionieren besser, wenn man sich gelegentlich persönlich sieht. Coworking Spaces schließen diese Lücke: Sie bieten dem verteilten Team eine flexible, professionelle Basis – ohne eigenes Büro.
Remote-Work und Coworking: eine starke Kombination
Coworking Spaces und Remote-Work ergänzen sich ideal: Jedes Teammitglied arbeitet am eigenen Standort – zu Hause oder in einem lokalen Space – und das Team nutzt einen zentralen Space für Teamtage, Workshops und Kundenmeetings. Das gibt jedem die Flexibilität des Remote-Work, ohne auf gemeinsame Zeit zu verzichten.
Für Unternehmen, die kein eigenes Büro mehr haben oder reduziert haben, ist dieses Modell besonders attraktiv: Die Kostenstruktur bleibt flexibel, und man ist nicht an einen Standort gebunden.
Modell 1: Jedes Teammitglied mietet lokal
Das dezentralste Modell: Jede Person im Team wählt ihren eigenen Coworking Space in ihrer Stadt. Du wohnst in Berlin, dein Kollege in München, eine Kollegin in Hamburg – jeder hat seinen lokalen Platz, ohne täglich ins Büro zu pendeln.
Vorteile:
Maximale Flexibilität bei der Standortwahl
Jeder kann den für ihn besten Space wählen
Keine langen Pendel-Wege
Skalierbar: Neue Teammitglieder finden lokal einen Platz
Modell 2: Teamtage im gemeinsamen Coworking Space
Beim Teamtag-Modell trifft sich das gesamte Team ein- bis zweimal pro Monat an einem gemeinsamen Standort – zum Beispiel in dem Coworking Space, in dem die meisten Teammitglieder ansässig sind. Hier finden dann Workshops, Retrospektiven, Planungsmeetings oder einfach gemeinsames Arbeiten statt.
Viele Coworking Spaces bieten hierfür Meetingräume an, die stundenweise buchbar sind. Auf shareDnC findest du auch dedizierte Meetingräume in vielen Städten.
Was kostet Coworking für ein Remote-Team?
Die Kosten hängen von der Teamgröße, den gewählten Städten und dem Coworking-Modell ab. Als Orientierung:
5-köpfiges Team in Berlin (je Schreibtischplatz zum Median von 280 €): ca. 1.400 € netto/Monat
10-köpfiges Team in München (je Schreibtischplatz zum Median von 350 €): ca. 3.500 € netto/Monat
Zum Vergleich: ganze Bürofläche: im Median rund 2.900 € netto/Monat bei Untervermietern und 4.500 € bei Business Centern, bundesweit (shareDnC-Inserate seit 2023, Stand 26.09.2026)
Für kleine Teams ist Coworking meist die günstigste Lösung. Ab etwa zehn Personen kann eine ganze Bürofläche zur Untermiete günstiger sein, Coworking bleibt dafür flexibler.
Datenschutz im Coworking Space
Wer mit sensiblen Kundendaten oder vertraulichen Unternehmensinfos arbeitet, muss im Coworking Space einige Dinge beachten:
VPN nutzen: Nutze immer ein VPN im WLAN des Spaces, um deine Verbindung zu verschlüsseln.
Kein öffentliches WLAN für sensible Daten: Bei besonders vertraulichen Daten (Finanzen, Personaldaten, Kundendaten) lieber den eigenen Hotspot oder ein verschlüsseltes Netzwerk nutzen.
Bildschirm-Sichtschutz: Im offenen Coworking können Nachbarn mitlesen. Eine Bildschirm-Schutzfolie schützt vor neugierigen Blicken.
Privates Büro für sensible Meetings: Für Gespräche mit Kunden oder interne Meetings zu vertraulichen Themen einen abschließbaren Meetingraum oder ein privates Büro nutzen.
Fazit: Coworking macht Remote-Teams produktiver
Coworking Spaces sind die ideale Infrastruktur für Remote-Teams: flexibel, kosteneffizient und in vielen deutschen Städten auf shareDnC verfügbar. Jedes Teammitglied findet lokal seinen Platz – und für Teamtage stehen Meetingräume bereit.
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